Heizhaus Riesa – Elbland Kunsthalle

Mit dem Erhalt und der Neubelebung des historischen Muskator-Heizhauses in Riesa schaffen wir einen lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur – offen für Künstler, Bürger und interessierte Besucher aus der Region und darüber hinaus. Die Kunsthalle wird so zur Keimzelle der Entwicklung des gesamten Areals.

Geschichte des Ortes

Die historischen Mühlengebäude, eine Dampfmühle mit Mehlspeicher sowie zugehörige Silos sind markante denkmalgeschützte Industriegebäude und stammen aus der Industriealisierungsphase des 19. Jahrhunderts. Sie wurden in den Jahren 1966 bis 1969 durch ein Heizhaus mit zugehörigem Öltanklager ergänzt. Ähnlich wie die weltberühmte Kunsthalle „Tate Modern“ im ehemaligen Heizwerk Londons ist die Lage des ehemaligen Heizhauses mit seiner Terrasse direkt an der Elbe ortsprägend. Das hiesige Industriedenkmal auf einem 4.000 qm großen Areal punktet neben seiner Innenstadt-Elb-Lage mit wunderbaren bautechnischen und architektonischen Details. Die Kunsthalle ist baulich geprägt von einem Schmetterlingsdach und der Durchglasung. Die Durchglasung symbolisiert Offenheit und Transparenz. Dies erlaubt eine einzigartige Präsentation von Kunstwerken unter beständigem Tageslicht ohne direkte Sonneinstrahlung qua der Ausrichtung des Gebäudes zur Sonne.

Unsere Vision

Uns ist es wichtig zu zeigen, dass es gemeinschaftlich und mit viel ehrenamtlichen Engagement trotz begrenzter Mittel nachhaltig möglich ist, ein Industriedenkmal zu erhalten, seine Atmosphäre zu bewahren und Vergangenheit erlebbar zu machen und zugleich moderne Kunst ans Tages-Licht zu bringen. Gleichzeitig bereichern wir unser tägliches Leben mit wundervollen sinnstiftenden Auszeiten der Kunst, auch und gerade in einer Industriestadt wie Riesa. Die Kunsthalle wird so zur Keimzelle der Entwicklung des gesamten Areals.
Unser Verein kunstverrückter Enthusiasten hat ein Industriedenkmal im Herzen Riesas direkt an der Elbe erworben, um es zu bewahren, behutsam zu sanieren und auf dem Gelände Kunst für alle erlebbar zu machen. Mit der Gründung des Vereins im Januar, der Übernahme des Geländes im Juli und der Unterstützung des Landesamts für Denkmalpflege sind wir in 2024 mit Volldampf durchgestartet und arbeiten in diesem Tempo weiter.